Tortoreto

Die Strandpromenade von Tortoreto Lido

Tortoreto Lido ist eine Stadt im nördlichen Teil der Region Abruzzen, eingetaucht in das Grün der Pinienwälder und Palmen. Auf dem Hügel liegt der historische Teil von Tortoreto Alto, ein malerisches, mittelalterliches Dorf, in dem jedes Jahr auf nationaler Ebene bekannte Feste und Veranstaltungen stattfinden.

Seine Ursprünge gehen zurück in die Zeit der Römer, als der Name “Castrum Salini” war; dann im Mittelalter war es bekannt als “Turturitus”, aus der der moderne und aktuelle Name “Turturetum” stammt, was soviel bedeutet wie “Ort mit vielen Tauben”, die hier sehr zahlreich überwintern.

In Tortoreto genießen sie schon am frühen morgen eine „therapeutische“ Atmosphäre für Körper und Seele. Das Zwitschern der  Vögel, der Duft der mittelmeereigenen Pflanzen, Pinien und Oleander, lässt jedes Herz aufleben!  Die Natur wird hier geschützt, damit Sie wohltuenden Ferien verbringen!

Das Meer und der Strand sind heute Stichworte für den Tourismus, aber in der Vergangenheit spielte das Meer auch eine grosse Rolle in der Wirtschaft, dank der reichen Fischgründe der Adria. Die antiken “lancette” (Art von Boote) des frühen 1900 wurden während dem zweiten Weltkrieg von den “lampare” ersetzt. In den Einwohnern von Tortoreto ist die Fischerei sehr tief verbunden, auch schon ganz früh am Morgen kann man am Strand Fischer antreffen, die gerade mit ihren kleinen Booten wieder einfahren und den frisch gefangenen Fisch verkaufen. Man kann auch die „vongolare“ beobachten, die am frühen Morgen noch längs der Küste diese Art von Muscheln fischen.

Tortoreto wird auch die „aristokratische“ gennant: an der Promenade stehen viele Villen im Jugendstil. Aber hauptsächlich zeichnet sich dieser Ort für die Gärten mit Palmen und Pinien aus. Tortoreto verfügt über drei Kilometer Strand mit goldenen, feinen Sand und seicht abfallendes Meer. Die von Bäumen und Palmen gesäumte Promenade, gepflegte Gärten und der 20 Kilometer lange Radweg entlang der gesamten Küste, verbindet Tortoreto mit den anderen Ortschaften.  Der Reichtum und die Vielfalt der kulturellen und sportlichen Veranstaltungen von höchstem Niveau, sowohl als auch die zahlreichen lokalen Wochenmärkten und Abendveranstaltungen sorgen für Vergnügung auch an den warmen Sommerabenden.

Wenn man von der Strandpromenade auf nach Tortoreto Alto will, entdeckt man Olivenhaine und Weinberge und auch die Reste einer Villa aus dem II Jahrhundert v. C.. Tortoreto Alto ist ein aus dem Mittelalter stammendes Dorf auf 227 m über dem Meeresspiegel. Diese erhöhte Lage eignet sich besonders zum Ausblick auf die Hügel, die Berge und Täler, die an diesen Ort grenzen. Von den vielen Balkonen, die wie in der Luft schweben, geniesst man einen einzigartigen Ausblick von der Küste und von den Tälern um die Flüsse Salinello und  Vibrata. Wenn das Wetter es zulässt erblickt man auch die Bergspitzen des Gran Sasso, die höchste Spitze des Zentralappenins.

Tortoreto Alto ist wie ein System von kleinen Plätzen und schmalen Gassen, Bögen und Türme geprägt von den warmen Farbtönen der Ziegel. Es bewahrt die Struktur eines befestigten Dorfes, untergebracht auf dem höchsten Teil der Stadt, in dem der lokale Adel wohnte; heute ist es Sitz des Rathauses und von einigen wichtigen kulturellen Veranstaltungen.

Nach der Zeit des Mittealters hatte man keinen Grund mehr in einer befestigten Burg zu wohnen. Die Einwohner siedelten nach Tortoreto Lido, wo man in der Nähe der Küste die ersten Wohnsiedlungen erbaut.  Um das Jahr 1800 enstand der erste bewohnte Kern von Tortoreto Lido entlang der heutigen via Carducci, die von Tortoreto Alta zum Meer führt.

Aufsteigend von Tortoreto Lido in Richtung Tortoreto Alta, am Fuße der Hügel, entlang der Landstrasse, die in der Gegend als “Via Muracche” bekannt ist, kamen einige Ruinen ans Licht. Es handelt sich um die Ruinen einer antiken Villa, die sicherlich nicht die einzige hier in der Gegend war. Es ist eine Villa mit Blick aufs Meer, denn damals reichte das Meer bis hin zu den Füssen der Hügel. Im Inneren der Villa gibt es einen Mosaikfußboden und im hinteren Teil, gab es Platz für landwirtschaftliche Tätigkeiten. Weitere Zeugnisse der römischen Epoche wurden in dem Gebiet „Contrada Terrabianca“ und „Badette“ entdeckt: Behälter für Regenwasser und eine Nekropole.

Die Ursprünge von Tortoreto reichen zurück zum römischen Reich (obwohl die ersten menschlichen Siedlungen aus der vorgeschichtlichen Periode stammen), durch das Phänomen der Migration der Einwohner von der Küste in Richtung der Hügel wegen Flucht vor den Gefahren der Aggressionen. So entsteht das „Castrum Salini“ von dem Plinius der Ältere kundet. Der Kern des historischen Zentrums von Tortoreto Alta, wie es heute noch dem Besucher erscheint, stammt aus dem Mittelalter. Der Ort, sagt Papst Gregor in einem Brief von 602, war „reich an Wäldern und eignet sich für die Verschachtelung der Tauben“. Von hier stammt der Name „Turturitus“ (Tauben). Das Dorf bewahrt noch heute die Struktur einer mittelalterlichen Festung: die zentrale Festung umgeben von hohen Mauern, neben welchen sich der Turm erhebt.

Der „Torrione“ (Turm), die Einstiegstüren, die schmalen Gassen, die Brücke mit den eigenschaftlichen Bögen, zeugen von der Burg von Tortoreto. Das historische Zentrum von Tortoreto, erhebt sich 227 Meter über dem Meeresspiegel ist in drei Teile gegliedert: Terravecchia stellt den ältesten Kern von Tortoreto dar, rekonstruiert, in aller Wahrscheinlichkeit, auf den Ruinen des “Castrum Salini”. Es wurde dann eine befestigte Burg mit Zugbrücke, Schiesscharten, Turm mit der Uhr, Mauern, unterirdische Tunnel und Paläste des Grundherrs, Kirchen und Häuser der Adeligen. Terranuova war die neue Burg mit nur wenigen Zugängen und Türmen an den Ecken der Stadt für die Verteidigung. Das Dorf entwickelte sich dann ausserhalb der Mauern und senkrecht zur Küste und endet mit einer natürlichen Terrasse mit Blick auf das Meer. Ab Ende 1300, bindet sich die Geschichte von Tortoreto an die Ereignisse der Herzöge von Acquaviva von Atri, welche hier bis Mitte 1700 herrschten, als das Gebiet dann in das Königreich von Neapel aufgenommen wurde.

Ein paar Tipps, um Monumente zu besichtigen!

KIRCHE von SAN NICOLA DI BARI

Es ist die derzeitige Pfarrkirche von Tortoreto Alta, gegründet vor dem jahr 1000, wiederaufgebaut 1534 von dem Architekten Piermarini aus Bergamo. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche renoviert und verschönert, während der Organon im Jahre 1842 von Paci realisiert wurde (1994 restauriert). In der Kapelle auf der linken Seite, aus dem Jahre 1873, sieht mans eine Statue der Madonna della Neve in Silber, von feiner verarbeitung.

TORRE DELL’OROLOGIO

Bei einem sorgfältigen Blick auf den Turm sieht man drei unterschiedliche historische Epochen: die Basis der Steine und Ziegel aus der Stiftung von Tortoreto (600); der mittlere Teil aus dem Mittelater, man sieht noch die Stecklöcher der Zugbrücke.Der höchste Teil des Turms wurde 1881 erbaut.

VILLA aus der Römischen Zeit

Zu Beginn der provinziellen Straße, die von Tortoreto Lido nach Tortoreto Alto führt, kamen die Ruinen einer römischen Villa ans Licht, mit Mosaikböden und Behälter für die Lagerung una Aufbewahrung von Öl. Dieses zeugt dafür, dass diese Villa, sowie Wohnort eines römischen Landherrn waren, aber auch der landwirtschaftlichen Produktion diente. Diese und andere Villen an dem Hügelgebiet waren geschützt durch eine Mauer, “Muracche”, das gibt der Gegend den Namen.

PALAZZO COMUNALE

Aus dem 18.Jahrhundert, Eigentum der Familie De Fabritiis, und aktuellen Sitz des Rathauses von Tortoreto Alta. Im Jahre 1940 wurde es ein Konzentrationslager für Juden, die hier interniert wurden (der Palast beherbergte 25 Personen). Nach dem zweiten Weltkrieg wurde es zum Sitz der Poliziestation und ist seit 1979 ist es Sitz des Rathauses von Tortoreto.

Die FORTELLEZZA und das BELVEDERE

Links vom Dorf, Richtung Osten, kommen Sie zu einer natürlichen Terrasse, einem militärischen Vorposten, mit Blick auf das Meer von dem sie auch einen spannenden Ausblick auf die Küste geniessen.
Es scheint fast, man kann die gesamte Küste umarmen, von dem Fluss Tronto bis zum Fluss Tordino. Nach den vielen archäologischen Entdeckungen,wurde die Festung seit Tausenden von Jahren bewohnt.

Foto-Galerie

Foto Galerie Il Borgo

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