Strase der weine

Straße der Weine

Von Alba Adriatica, Colonnella und in Richtung Controguerra, dann südlich nach Nereto und Torano Nuovo.

In nur 7 km Entfernung, auf einem schönen Hügel, inmitten von Weinbergen und Olivenhainen, liegt Colonnella, die Stadt des Weines. Das historische Zentrum erreichen Sie über eine charakteristische Treppe, die zugleich auch das Symbol der Stadt ist. Von hier aus erreicht man den Uhrenturm, erbaut im XIV Jahrhundert, und angrenzend mit der verschwunden Kirche S. Leopold. Richtung Westen fährt man weiter nach Controguerra; die Strasse schenkt eine herrlichen Aussicht über die Täler der Flüsse Tronto und Vibrata.

Auf 267 m.ü.M. gelegen ist Controguerra, eine weitere Stadt der Weine. Dieser Ort kannte seine maximale Pracht in der mittelalterlichen Zeit. Zeugnis davon ist der alte Turm, errichtet im Jahre 1279, zusammen mit dem nicht mehr sehbaren Palazzo Ducale. Nach Controguerra findet man eindeutige Hinweise, die nach Nereto führen, also Richtung Süden, ungefähr 10 Kilometer entfernt. Die Stadt bewahrt einige künstlerisch wertvolle Zeugnisse, von einer wohlhabenden Vergangenheit in dem Herzogtum Spoleto und später in dem Königreich der beiden Sizilien, des Landes der Kirche und dem Königreich von Neapel. Es lohnt sich die Statue der „Ammiratissima“ anzuschauen. Sie ist aus Terracotta und stammt aus dem Jahre 1400. Es zeigt die Mutter Gottes, die, nach der Legende, die französischen Soldaten, die das Lande ausplündern wollten, in die Flucht versetzte. Seitdem läuten jedes Jahr am 22. Dezember die Glocken zwei Stunden lang, um an dieses Ereignis zu erinnern. Nereto wurde aber in den letzten Jahren bekannt durch seine wirtschaftliche Produktion in der Mode und ist deswegen sehr zum shoppen beliebt.

Nach ca. 7 km vom Ort Nereto entfernt, befindet sich Torano Nuovo im Westen. Die Ursprünge dieser Stadt sind sehr alt, und zwar so sehr, dass der gleiche Name gedacht ist zur Ableitung von der etruskischen Gottheit Turan. Während des Kreidekrieges von Charles VIII wurde dieser Ort völlig zerstört (1494) und später von Überlebenden wieder aufgebaut. Vom 12. bis zum 17. August findet in Torano Nuovo das beliebte Weinfest statt: man kann die Salsicce (Schweinewürstchen) und den Pecorino Käse probieren während der Ausstellung der Weine D.O.C. .

Die Hügel des Herzogtums

Der Straße nimmt seinen Namen von dem alten Herzogtum Atri, entwickelt, außer wenigen Fällen, entlang der Straßen und Gebiete der niedrigen Hügel, zwischen den Flüssen Tordino und Vomano. Im ersten Teil findet man überwiegend den Anbau von Montepulciano und Trebbiano Reben, aber auch Moscato, Chardonnay und Passerina (autochthonen Trauben, deren weiße Trauben sehr geeignet sind für die Herstellung von Weinen von langer Reifung). Im Gebiet südlich der Route haben einige Weinkellereien auch die schwierigeren Reben wie Cabernet Sauvignon, Merlot, Pinot Noir, Sauvignon angebaut mit hervorragenden Ergebnissen.
Die kleine Stadt von Giulianova, auf einem Hügel gelegen, garantiert dem Besucher Werke von großem Wert, wie der Dom von S. Flaviano (1470), das Kloster der Kapuziner mit dem Heiligtum der „Madonna dello Splendore“, der von großem religiösen Wert für die Einwohner ist. Im April 1557, in der Tat, zeigte sich die Madonna an diesem Ort einem bescheidenen Bauern, Bertolino, und schenkte ihm dort eine Wasserquelle, die heute noch den Gläubigen zur Verfügung steht. Von Giulianova Alta ist man schnell auf der SS. 80 und fährt in Richtung Teramo. In wenigen Kilometern Entfernung, an einer Kreuzung zur Autobahnauffahrt A14, fahrt man auf dieser Weinroute weiter nach Morro d’Oro und Notaresco.

Notaresco ist ein wichtiges landwirtschaftliches Zentrum, um den interessanten Ort Civitello (befestigte Zitadelle) erbaut und seine Herkunft, nach einigen, stammt von Lotario. Wenn man nach links abbiegt kommt man nach Morro d’Oro, ein vorwiegend landwirtschaftliches Zentrum. Die Weinroute führt weiter Richtung Meer, nach Osten, und an der SS 150 begegnet man dem Komplex von S. Maria di Propezzano.

Wenn man 4 Kilometer Richtung Osten fährt, immer entlang dem Tal des Vomano, gelangt man das Gebiet von Roseto degli Abruzzi, einem kleinen Fischerdorf. Ende Juli – Anfang August findet hier eine typische Ausstellung der Weine der Region statt. Durch das Dorf von Pineto fahrend kann man die bezaubernden Villen, eingebettet zwischen Pinien, bewundern und nur wenige Kilometer danach findet man am Strand den Turm von Cerrano (16. Jahrhundert). Dieser Turm diente dafür den Feind vom Meer kommend zu sichten. Heute beherbergt es ein modernes Labor für Meeresbiologie.  Auch Silvi erneuert die Dichotomie zwischen Meer und Hügel, die die Städte an der Küste der Abruzzen charakterisiert; auf 228 m ü.d.M. findet man hier die Ruhe in diesem kleinen und mittelalterlichen Dorf, erkennbar auf Distanz, dank der mächtigen Rundbögen.

Galerie

Foto-Galerie Il Borgo

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