Civitella del Tronto

Civitella del Tronto

Civitella del Tronto, die bedeutende Festung, ein früheres Bollwerk der Bourbonen, fiel den feindlichen piemontesischen Truppen 1861 während der Kämpfe für ein geeintes Italien erst als allerletzte zu .

Der um das 10.Jh. gegründete Ort erlebte im Lauf der Zeit zahlreiche Wechselfälle. Im Jahr 1557 musste er erstmals einer großen Belagerung standhalten: damals ließ der Herzog von Guisa die Truppen von Papst Paul IV fünf Monate lang umsonst vor der Stadtmauer lagern.
Einmal musste die Stadt sich aber, wenn auch auf ehrenvolle Weise, ergeben, doch wollte niemand den siegreichen französischen Belagerern offiziell das Stadtbanner übergeben. Der Kommandant Matteo Wade, der der Belagerung vier Monate lang hatte standhalten könnten, weigerte sich – und mit ihm seine Offiziere – die Übergabe des Banners zu vollziehen, deshalb ein bei einem Kampf erblindeter Soldat mit dieser beauftragt wurde, weil so niemand das Stadtbanner in feindlicher Hand gesehen hätte.
In der unteren kleinen Stadt, die einen gotischen und aus der Spätrenaissance stammenden Stil hat, liegt die romanische Kirche “Chiesa di San Francesco” mit ihrer herrlichen Rosette. Drinnen befindet sich ein prachtvoller Holzchor aus dem fünfzehnten Jahrhundert. Die Kirche aus dem dreizehnten Jahrhundert “Chiesa di San Lorenzo”, bewahrt eine Krypta der Beate “Angiolina di Corbara” und das Kreuz aus Kupfer und Silber von “Sant’Ubaldo”.

In der Nähe, östlich von dem Stadtzentrum, kann man das Stadttor aus dem dreizehnten Jahrhundert sehen. Die Zentralstraßen “Via Mazzini” und “Via Roma” besetzen herrschaftliche Wohnungen aus dem Mittealter und aus der Renaissance, die das Stadtzentrum reich an Stimmung machen.

Auf dem Platz “Piazza Rosati” ragt sich der Palast aus dem vierzehnten Jahrhundert, der dem Grafen “de Termes” gehörte., empor. Nachher ist eine kühlende Ruhepause bei dem Brunnen der Verliebten (Fontana degli amanti) zu empfehlen.
Zu sehen sind auch die Wallfahrtskirche aus romanischem Ursprung “Chiesa di Santa Maria dei Lumi” und die Abteikirche “Montesanto”.
Nicht weit weg vom Stadtzentrum liegen die Einsiedelei “Eremo di San Michele Arcangelo” mit ihren Höhlen, die reich an Stalaktiten und Stalagmiten sind, die Schlucht “Gola del Salinello” und die Überreste des Schloßes “Castel Manfrino”, das der Kaiser Manfredi aufbauen ließ.

Die Grotten von Sankt Angelo

Ganz in der Nähe von Civitella del Tronto, nur wenige Kilometer entfernt, befindet sich ein kleiner Ort, Ripe di Civitella. Nach der Kirche des Dorfes folgen Sie einer Abzweigung nach links, angemessen angezeigt, und parken auf dem Platz. Hier lassen Sie das Auto stehen und beginnen dann zu Fuss dem Weg zu folgen. Die Höhlen von Sant’Angelo, 2 km vom Parkplatz entfernt, sind ein wahres Paradies für Höhlenforscher.

Am Berg „Monagna die Fiori“ (Blumenberg), der aus Kalkstein besteht, zählen die Höhlen zu den größten in der Region Abruzzen. Sie sind dem Kult des Hl. Erzengels Michael gewidmet und wurden seit der Jungsteinzeit bewohnt, wie auch später im Mittelalter, als hier Eremiten in kleinen Felskirchen Unterschlupf fanden. Dann wurden die Unterkünfte von  Briganten befallen.
Man geht durch einen Flur, und kommt in ein riesiges Umfeld, in dem ein Altar aus dem Jahr 1736 steht. An den Seiten gibt es viele in die Felsen gegrabene Nischen, wahrscheinlich die Zellen der Eremiten, dann kommt man in andere Tunnel; einige sind noch unerforscht. Eine Legende besagt, das eine Ziege einmal einen dieser Tunnel durchquerte, und an der anderen Seite des Berges wieder in noch einer andere Höhle gefunden wurde. Diese Höhlen wurden 1865 entdeckt und erinnern sehr an die Heiligtümer in den Felsen von Kappadokien und der Eindruck, den man bekommt, ist sehr schön, vor allem in den Nachmittagsstunden, wenn die Sonne die Berge rot erleuchten lässt.

Wenn Sie dem Weg weiter folgen gelangen Sie an die Quelle und Schluchten des Flusses Salinello, eine der spektakulärsten Schluchten des gesamten Apennins. Wenn Sie noch nicht zu müde sind, können Sie auch noch, in etwa zehn Minuten den eindrucksvollsten Teil mit Wasserfällen erreichen und das ganze Tal ansehen. In ein paar Stunden kann man auch die Ruinen von Castel Manfrino erreichen.

Von der S.S. 16 Richtung Pescara, nach einigen Kilometern an der ersten Kreuzung rechts abbiegen und sich auf die S.S. 259 begeben. Nach dem man Nereto durchquert hat kommt man nach Sant’Egidio alla Vibrata. Im Zentrum von S. Egidio gelangt man an eine Abzweigung, an der linken Seite der Straße befindet sich die Beschilderung die nach Civitella del Tronto führt.

Galerie

fortezza civitella

L’interno deila storica Fortezza di Civitella del Tronto

Foto-Galerie Il Borgo

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