Campli

Campli

Campli. Jede Stadt hat ihre Geschichte, die mehr oder weniger glorreich und mehr oder weniger glücklich sein kann.
Das gilt natürlich auch für Campli, doch ist diese sehr romantische Art und durch einen doppelten roten Faden an den glücklichen Ausgang der grossen Liebe zwischen der frischen Witwe Margherita, Herzogin von Parma und natürliches Kind von Karl V, und Ottavio Farnese gebunden. Die Hochzeit wurde im Jahr 1538 gefeiert, und zur Hochzeit schenkte Karl V seiner geliebten Tochter das Eigentum von Campli. Auch das ist Geschichte. Grausamer ist leider jene der darauffolgenden Jahre.
Im Jahr 1557 wurde das Städtchen von den Franzosen und ihrem Heerführer, dem Herzog von Guisa geplündert, ein Ereignis, das sich dreihundert Jahre später wiederholen sollte, als Soldaten des bourbonischen Heeres nach der Kapitulation der Festung von Civitella del Tronto zusammen mit Banditen die Stadt überfielen.

 

Zu besichtigen:
Wundeschön ist der mittelalterliche Parlamentspalast, der dann Palast “Farnese” genannt wurde, in dem das Rathaus seinen Sitz hat. Der Palast ist mit Rundbögen, die einen schönen Laubengang bilden, und mit den charakteristischen dreibögigen Fenstern ausgestattet. Gegenüber liegt die Kathedrale aus dem vierzehnte Jahrhundert “Chiesa di Santa Maria in Platea”, die einen romanischen Glockenturm zu sehen bietet.
Der Innenraum, der mit drei Schiffen ausgestattet ist, ist reich an Kunstwerken. Sie bewahrt einen Altar aus dem sechzehnten Jahrhundert und eine bemalte Holzdecke. Zu besichtigen sind auch die Kirche “Chiesa di San Francesco”, die Gemälde aus dem sechzehnten Jahrhundert bewahrt, die Kirche “Chiesa della Misericordia” aus dem vierzehnten Jahrhundert und die Kirche “Chiesa di San Paolo” mit ihrer Treppe. Diese wurde “die heilige Treppe” genannt, weil sich nach dem Jahr 1776 die folgende Sitte ausbreitete: denjenigen, die sie auf den Knien hinaufsteigen, wurde die Nachsicht gewährt.
An der Haupstrasse liegen wunderbare Beispiele der Architektur aus dem sechzehnten Jahrhundert, z. B. das Haus des Apothekers (Casa del Farmacista), das mit einem schönen Laubengang ausgestattet ist, oder das Haus des Arztes (Casa del Medico), wo sich ein merkwürdiger Hof befindet. Sehr wichtig ist das nationale Altertumsmuseum, wo die Italischen Überreste bewahrt sind, die aus der nahen Nekropole von Campovalano kommen.
In Campovalano lohnt es sich die Kirche “Chiesa di San Pietro”, die im achten Jahrhundert erbaut und dann im zwölften/dreizehnten Jahrhundert wieder aufgebaut wurde, zu besichtigen. Im Ort Nocella kann man den Turm “Torre dei Signori di Melatino”, der im vierzehnten Jahrhundert aufgebaut wurde, sehen. Im Ort Castellalto befindet sich das Östliche Stadttor (Porta Orientale), das zu der mittelalterlichen Stadtmauer der Stadt Campli gehörte. Das Tor ist mit einer Kirche und einem Glockenturm aus dem vierzehnten Jahrhundert verbunden. In Ort Morge liegt die Kirche “Chiesa della Trinità”, die auf den Überresten eines römischen Tempels aufgebaut wurde.
Auf dem Hügel “Colle Santa Lucia” ragt sich das Kloster aus dem fünfzehnten Jahrhundert “Convento di San Bernanrdino” empor.

Von der S.S. 16 Richtung Pescara. Nach wenigen Kilometern an der ersten Kreuzung rechts abbiegen und sich auf die S.S. 259 begeben. Nach Nereto und der Abzweigung nach Sant’Omero gelangt man nach Garrufo. An der Kreuzung links und den Wegbeschreibungen nach Campli -Teramo folgen.

Dauer:
Halber Tag

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La Scala Santa di Campli

Foto-Galerie Il Borgo

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